Der Digitale Produktpass (DPP) kommt. Doch wo sollten Hersteller anfangen?
Der Digitale Produktpass (DPP) kommt. Doch wo sollten Hersteller anfangen?
Der Digitale Produktpass (Digital Product Passport, DPP) wird in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Produktkonformität in Europa. Die erste verpflichtende Anwendung betrifft bestimmte Batteriekategorien ab Februar 2027, bevor der DPP schrittweise auf weitere Produktgruppen ausgeweitet wird.
Der DPP ermöglicht den Zugriff auf wichtige Produktinformationen direkt über das physische Produkt mithilfe eines digitalen Identifikationsträgers, beispielsweise eines QR-Codes oder eines NFC-Tags. Je nach Produktkategorie können dazu Informationen zur Produktidentifikation, Herkunft, Nachhaltigkeit, Reparierbarkeit oder zum gesamten Produktlebenszyklus gehören. Der Pass wird auf Modell-, Chargen- oder Artikelebene bereitgestellt. Welche Ebene gilt, wird je Kategorie festgelegt.
Um sich darauf vorzubereiten, sollten Hersteller sich auf zwei zentrale Bereiche konzentrieren:
1. Produktdaten
Produktdatenmanagement ist kein einmaliges Projekt. Es erfordert eine kontinuierliche Pflege, Anreicherung und Sicherstellung der Konformität.
French Data Channel unterstützt Hersteller bei der Strukturierung und Aufbereitung ihrer Produktdaten im Hinblick auf künftige DPP-Anforderungen.
2. Produktidentifikation
Jedes physische Produkt wird einen digitalen Identifikationsträger benötigen, beispielsweise einen QR-Code oder ein NFC-Tag, über den die zugehörigen Produktinformationen abgerufen werden können.
SealTrust unterstützt Hersteller dabei, sicherzustellen, dass diese Informationen während des gesamten Produktlebenszyklus zugänglich, vertrauenswürdig und sicher bleiben.
Der DPP ist kein Zukunftsprojekt. Hersteller sollten schon heute die Grundlagen schaffen: zuverlässige Produktdaten und eine vertrauenswürdige Produktidentifikation.
Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit SealTrust erstellt.